Donnerstag, 4. Oktober 2007
Unsere Holzbude
Vielleicht einen Kilometer von der Stadt raus, haben wir zum Glueck noch eine kleine unbewohnte Holzhuette gefunden. Drinne kam der Wind nicht rein und wir konnten uns mit ein paar Jacken, die in der Bude rumlagen, zudecken (mein Aldi-Schlafsack brauchte Verstaerkung!)... Es war fuer mich wohl einer der besten Momente der Tour, am naechsten Morgen aufzustehen und die mit Schnee bedeckten Berge vor dir zu sehen... vor kurzem war es noch Sommer!!! Die Sonne scheint zwar, aber es ist kalt und du kommst dir ganz weit oben vor...in Taschanta ruehrte sich nichts, es gab kein Geraeusch, dass du gehoert hast, die Gegend ist einfach "amazing and unbelievable" zugleich... Wir wussten nicht, dass die Holzbude noch eine Nacht unser Zuhause sein sollte, denn die Grenze war auch am Montag wieder geschlossen! Also war chillen angesagt...Am Abend kam aus der Stadt noch ein ziemlich besoffener Kerl vorbei, der ploetzlich in die Bude ging und meine Sachen durchwuehlt hat. Fischer und ich mussten ihn uns packen und rausschmeißen... Generell muss man sagen, dass der Alkohol hier im Osten ein fettes Problem ist, Besoffene siehst du hier zu jeder Tageszeit! Am Abend wurde nochmal ein Feuer hinter der Huette angezuendet und sich dann wieder auf eine eiserne Nacht vorbereitet...
